Herzlich Willkommen auf meiner Homepage!

 

Jetzt ist es also soweit - ich bin tatsächlich im Amiland!

Nachdem Ken und ich zwei Jahre unserer bislang knapp vierjährigen Beziehung transatlantisch geführt haben, viele viele Male Good-bye und Auf Wiedersehen sagen mussten, war es am 2. Juli 2012 soweit:

der Ami hat seine kölsche Gattin ins Amiland verschleppt - un wat es?

Et es jroßaatig!

Auf den folgenden Seiten versuche ich, euch über mein neues Leben auf dem Laufenden zu halten.

Über eure Rückmeldung oder einfach nur einen kleinen Gruß in meinem Gästebuch freue ich mich natürlich sehr.

Vill Spass & macht et jot,

eure Andi

Aktuelles

24.01.2014: Mein 1. Vorstellungsgespräch im Ami-Land

Liebe Familie & Freunde in Deutschland,

Ken und ich wünschen euch allen von Herzen frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

 

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,


Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

06.09.-08.09.2013: Besuch von den frisch verheirateten Hopmans

Ein paar Fotos dazu unter Fotoalben

31.08.2013: Die Mets sind am Boden (und ich auch)!

Ike Davis, mein letzter unverletzter und unverkaufter Lieblings-Spieler, ist jetzt auch verletzt und kann erst nächste Saison wieder spielen. Jetzt gucke ich kein Baseball mehr bis mindestens April!

27.08.2013: Ein schwarzer Tag im Amiland

Nachdem gestern Abend bekannt gegeben wurde, dass Matt Harvey der Pitcher meiner Lieblings-Baseballmannschaft (New York Mets), ein Wunderkind, wegen einer Verletzung 12-18 (!) Monate ausfällt, hat die Mannschaft heute zwei meiner absoluten Lieblingsspieler, Marlon Byrd und John Buck  gegen ein fragwürdiges Exemplar eines anderen Vereins eingetauscht. Nun habe ich nur noch 1 Lieblingsspieler, Ike Davis, und der spielt grottenschlecht :(

John Buck (verkauft) tröstet Matt Harvey (verletzt) (wegen Harvey´s Verletzung)

24.08.2013: New York Mets vs. Detroit Tigers (live im Stadion mit Matt Harvey pitching!)

Heute haben wir das Vatertags-Geschenk für Don eingelöst, nämlich ein Spiel unserer aller Lieblings-Baseballmannschaft (New York Mets) live im Stadion anzuschauen. Wir haben dieses Spiel ausgesucht, da Matt Harvey der Pitcher für die Mets war an diesem Tag. Hier ein kleiner Baseball-Exkurs:

Der Pitcher wirft den Ball zum Fänger, der im gleichen Team ist, wie der Pitcher. Vor dem Fänger steht aber ein "Schläger" - ein Spieler der gegenerischen Mannschaft, bewaffnet mit einem Baseball-Schläger. Er versucht, den Ball zu treffen, bevor der Fänger ihn fangen kann. Auf die genauen Regeln hierbei verzichte ich jetzt. Schafft der Schläger es, den Ball zu treffen und mit dem Baseball-Schläger ins Feld zu befördern, dann müssen die Spieler, die dort verteilt stehen und zum Team des Pitchers und Fängers gehören, versuchen, den Ball zu fangen. Fangen sie ihn in der Luft, ist der Schläger raus. Fällt er vorher auf den Boden, dann müssen sie ihn so schnell wie möglich zur "1. Station" werfen - da versucht der Schläger nämlich inzwischen hin zu laufen. Der Spieler an der 1. Station muss den Ball fangen und den Schläger berühren, während der einen Fuß auf der Station hat, bevor der Schläger die Station erreicht. Gelingt ihm dies, ist der Schläger ebenfalls raus.

Ziel der angreifenden Mannschaft (Schläger) ist es, nicht rausgeworfen zu werden, sondern insgesamt 4 Stationen zu passieren. Die 4. Station heißt "Home plate" - da, wo das Spiel beginnt. Für jeden Schläger, der dort eintrifft, erhält die Mannschaft 1 Punkt. Das Beste, was einer angreifenden Mannschaft passieren kann, ist wenn ein Schläger einen Home-Run schlägt. Das heißt, er trifft den Ball so hart, dass dieser aus dem Spielfeld rausfliegt und nicht gefangen werden kann (z.B. in die Tribünen mit den Fans, die dann versuchen, den Ball zu fangen, um ihn mit nach Hause zu nehmen). Dann kann der Schläger in aller Ruhe von Station zu Station laufen und einen Punkt erzielen.

Ziel des Pitchers ist, die Bälle so zu werfen, dass es sehr schwierig ist, sie zu treffen. Auch dafür gibt es tausende Regeln, die ich jetzt nicht erwähne. Matt Harvey ist ein unglaublich guter Pitcher, weil er nicht nur sehr schwierige, sondern auch sehr schnelle Bälle wirft, die noch schwieriger sind. Er ist der beste Spieler von den Mets. Die anderen Mets wirken sehr sympathisch, können aber nicht besonders gut Baseball spielen. Wenn die Mets angreifen (also schlagen) treffen sie fast nie den Ball (d.h. sie können keine Punkte erzielen) und wenn sie verteidigen (= im Feld sind), dann passieren ihnen oft Missgeschicke, wie dass sie den Ball aus Versehen wieder fallen lassen und nicht rechtzeitig zur Station werfen.

Es ist schwierig, ein Mets-Fan zu sein, weil man selten etwas Schönes sieht. Deswegen gucken wir nur Spiele, wo Harvey der Werfer ist. Er wirft so gut, dass wenigstens auch die andere Mannschaft kaum Punkte erzielen kann, weil seine Bälle so schwierig zu treffen sind. 

Das Spiel haben die Mets trotzdem 0:3 verloren.

Erstens, weil die Detroit Tigers sehr gute Schläger haben, die rein statistisch mehr als doppelt so oft treffen, wie die Mets-Schläger.

Zweitens, weil Matt Harvey seit einigen Spielen Probleme mit dem Werfen hatte. Dies ist für Matt Harvey sehr ungewöhnlich. Meine Vermutung war, dass entweder seine Mutter gestorben ist oder er irgendwelche Schmerzen hatte und den Trainer darüber nicht informiert hat. Und rums, 2 Tage später stellt sich raus, dass er eine, für Pitcher typische, Ellbogen-Verletzung hat, die wahrscheinlich operiert werden muss und wegen der er jetzt eine Ewigkeit nicht spielen darf.

Drittens kann ein Pitcher nicht ein ganzes Spiel lang werfen - gerade wegen dieser Verletzungsgefahr. Für die Mets bedeutet dies, dass Harvey es oft schafft, ein Spiel 0:0 zu halten, bis er irgendwann ausgewechselt werden muss und der zweite Werfer ruiniert dann alles, indem er Bälle wirft, die von den Schlägern getroffen und von den Mets nicht gefangen werden.

Also, das war jetzt wirklich eine gute Zusammenfassung von den Mets und ihrer Performanz.

02.-04.08.2013: Perch Lake

Perch Lake ist ein sehr schöner See in den Catskill Mountains in New York State.

Dort haben wir Kens Eltern besucht, die dort eine Woche gemeinsam mit ihren Jugend-Freunden Gail und Jerry eine Hütte direkt am See gemietet hatten.

Ein paar Fotos dazu findet ihr unter Fotoalben

13.07.2013: Einjährige Amiland-Jubiliäumsfeier mit meiner amerikanischen Familie

Heute haben wir (Ken, Kens Eltern, Don und Jennifer, Kens Schwester Erica und ihr Freund, Marcus) mein einjähriges Jubiläum im Amiland gefeiert.

Hierfür habe ich gemeinsam mit Ken und seinen Eltern ein Barbecue vorbereitet mit italienischem Anti-Pasti, verschiedenen Dips sowie einer Tiramisu-ähnlichen Nachspeise. Jennifer hat als Grillgut tatsächlich "Nürnberger Rostbratwürstchen" gefunden - beim guten alten "Trader Joe", eine Art Bio-Variante von Aldi, die von einem der Aldi-Brüder hier eröffnet wurde. Und Erica hat sogar mein Lieblings-Kölsch "Gaffel" in einem Liqor-Shop aufgetrieben - famos!

Ich weiß, die Grillsaison ist, insbesondere in Deutschland, inzwischen vorbei, aber einige der Dips waren echt super lecker und sehr empfehlenswert, falls ihr sie mal ausprobieren wollt:

Feta-Creme   Kräuterbutter   Apfel-Ingwer-Dip   Mango-Curry-Dip

Den Mango-Curry-Dip habe ich stärker gewürzt als im Rezept angegeben, da er ansonsten hauptsächlich süß und ansonsten eher flach im Geschmack ist.

Ich habe sogar Geschenke bekommen - damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ein T-Shirt, ein Baseball-Cap meiner Lieblings-Baseballmannschaft (New York Mets) und einen Straßenatlas vom Amiland, da ich ja seit kurzem Auto fahre.

Das schönste Geschenk war aber ein Gedicht, das Don im Namen der ganzen Familie für mich geschrieben hat. Das Gedicht könnt ihr unter Fotoalben sehen.

02.07.2013: 1 Jahr Amiland!

Heute vor 1 Jahr bin ich hierhin gezogen.

Fazit: gute Entscheidung bislang

02. - 16.06.2013: Urlaub in Hollywood, Florida (nicht das, wo die Schauspieler rumrennen!)

Direkt vorweg: kein Neid, von wegen Sommer, Sonne, Strand...! Wir hatten 4 Tage Sonne in 14 Tagen!

Einige Tage nach unserer Ankunft geriet ich - mal wieder (siehe Karneval) - in die Mitleidenschaft eines Ami-Sturms, der dieses Mal auch noch meinen Namen trug: Tropical Storm Andrea. Den Tag, an dem "Andrea" gewütet hat, haben wir komplett drinnen verbracht, während "Andrea" den Parkplatz der Wohnanlage unter Wasser gesetzt hat - das Wasser war teilweise kniehoch. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und die Autos hätten Auftrieb bekommen und wären auf dem Wasser getrieben.

Wenige Tage später hat diese Überflutung wiederum zu einer Trinkwasser-Warnung geführt, da das Grundwasser aufgrund der Überflutung durch Kanalisationswasser und demzufolge mit Fäkalien verunreinigt worden war. Das heißt, der schöne Ami-Kühlschrank mit eingebauter Zapfanlage für gekühltes Wasser war leider komplett nutzlos und wir mussten sämtliches Wasser vor Nutzung erst abkochen.

An unserem Hochzeitstag, der ja Anlass für den Urlaub war, hatten wir jedoch Glück mit dem Wetter und konnten ein paar schöne Stunden am Strand verbringen. Dort haben wir ein bisschen gefeiert, so wie wir es am liebsten machen - mit lecker Essen und.... Bitburger-Bierchen! Das türkische Restaurant, wo wir gegessen haben, hatte Bitburger! Definitiv ein Highlight des Urlaubs, diese kleine Bitburger-Außenzentrale!

Ansonsten habe ich im Laufe des Urlaubs ca. 40 fiese Mückenstiche gesammelt und bin sogar, auch fast ohne Sonne, ein bisschen braun geworden. Eine angenehme Erfahrung für mich persönlich war, dass ich mich nicht - wie früher bei Urlauben im Ausland - mit der Sprache abrackern musste, sondern ich das Gefühl hatte, dass man im Urlaub, aber gleichzeitig irgendwie zu Hause ist, weil man einfach die gleiche Sprache weiterspricht und auch sonst viele Dinge so sind, wie man sie gewöhnt ist. Jaja, soweit ist es schon gekommen, dass das Ami-Land als Zuhause bezeichnet wird! Naja, bin ja in 2 Tagen auch schon 1 Jahr hier...

Ansonsten gibt es eigentlich nur noch eine kleine Enten-Anekdote zu berichten. Diese Moschusenten rennen dort überall rum und sie sind ziemlich groß. Als wir einen Spaziergang machen wollten, kamen  uns zwei davon, ein Männchen und ein Weibchen entgegen und haben den Fußgängerweg versperrt und nicht den Anschein gemacht, dass sie bereit sind, uns durchzulassen. Die weiblichen Exemplare jeder Spezies haben dabei, halb hinter den Männchen, in erster Linie zickige Kommentare in der jeweils üblichen Kommunikationsform eingeworfen. Alpha-Mensch Ken hat dann versucht mit der männlichen Alpha-Ente verbal zu verhandeln, von wegen wir hätten kein Essen und wollten doch nur vorbei. Hat aber nichts genutzt - schlussendlich musste die menschliche Spezies den Fußgängerweg räumen und Familie Duck passieren lassen. Nachdem wir uns dann wieder auf den Bürgersteig getraut haben, drehten sich die Enten um und folgten uns für einige Meter. Irgendwas haben die in der Nahrungskette völlig falsch mitgekriegt - wir essen euch und nicht umgekehrt!

Man sieht in Florida allerlei Getier - Eidechsen, bunte Frösche, Riesenkrebse - krabbelte da alles munter in der Siedlung rum und sah teilweise nicht ganz ungiftig aus.

Die Frau des Bruders von Kens Mutter, die in Hollywood leben, erzählte uns dann, dass sich kürzlich ein Alligator in den Teich ihrer Siedlung verirrt habe, was sich zuerst durch rätselhaftes Verschwinden von Hunden und Katzen bemerkbar gemacht habe... auch Phytons finden einige Bewohner wohl immer wieder in ihren Gärten. Wäre somit für mich als dauerhafter Lebensort inakzeptabel!

Daher zum Schluss noch ein friedliches Foto von einem der wenigen sonnigen Tage am Pool! :)

12.02.2013: Nemo-Update

Hier noch ein paar Bilder zu Nemo und Muzen, die ich gebacken habe - für wenigstens ein bisschen Karnevals-Jeföhl (das Rezept findet ihr unter "Dies & Das")

... den Ami hab ich übrigens inzwischen Karnevalsliedchen trällern hören - naja, vielleicht kein Wunder bei tagelanger Dauer-Beschallung... ;-)

08.02.2013: Morgige Karnevalsparty in NYC fällt ins (Eis) Wasser wegen zweitägigem Schneesturm "Nemo" (Findet Nemo? Das Arschloch ist HIER!)

Muss zugeben, war zunächst echt zutiefst deprimiert.  Da will man einen einzigen Tag mal im Amiland Karneval feiern und dann taucht dieser Scheiss-Nemo auf... ävver:

Wenn mer morje nit fiere, weil et ene Schneesturm jitt,

und et hee noh nid ens Kölsch oder Mettbrötcher jitt,

dat ess e Verhängnis, ess wie em Jefängnis,
d'r Anfang vum Eng, doch met mir läuf dat nit.

Denn mir Kölsche, mir klääve wie d'r Düvel am Lääve
uns Kölsche nimmp keiner - ejal wat och weed -
dä Spaß für ze laache, dä Bock jet ze maache,
mir klääve am Lääve, uns kritt keiner klein!

Heute (09.02.2012) wollte ich statt Party wenigstens ein paar Kölsch im "liquor-shop" (die Amis verkaufen Alk ja nur in diesen separaten Läden) besorgen, aber wie man auf dem mittleren Bild erkennen kann, ist es bereits schwer, überhaupt nur aus der Haustüre rauszukommen. Sämtliche Geschäfte haben geschlossen - hier geht gar nix mehr. Ich lasse mir die Laune aber nicht vermiesen und bedröhne den Ami einfach hier zu Hause mit Karnevalsmusik. Hab gestern in einem Akt der Verzweiflung und daraus resultierenden Überkompensation einen Massen-Bläck Fööss-Download auf meinem itunes durchgeführt...nid dat isch nid vörher schon dat ene oder andere Leedche jehabt hätt...

Erica - wie man auf dem unteren Foto sieht - lässt sich ebenfalls nicht beirren bzw. sich nicht vom Verkleiden abhalten - das Foto hat Marcus gestern von ihr gemacht. Ganz großes kölsches Potential in der Frau!

KÖLLE ALAAF!!!



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